Bei
meinen Recherchen zum Thema Bahngelände fand ich einen Beitrag
von Thomas Schulz. Dieser hat mir die Genehmigung erteilt, seine
Bilder und seine Texte zu veröffentlichen. Bitte beachten Sie
unbedingt sein Copyright.
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Thomas
Schulz über sich:
"Ich
habe vor Jahren mit dem Modelleisenbahn Hobby begonnen. Da ich im
Laufe meines Arbeitslebens erst für die DB AG gearbeitet habe
( „Unkrautbekämpfung im Gleis / Profilfreischnitt“),
habe ich irgendwann einen Gleisplan von dem Bahnhof Wedau in die
Hand bekommen. Zu dem Zeitpunkt wurden dort auch E – Loks
abgestellt. Nachdem der Baufortschritt meiner Modelleisenbahn langsam
aber sicher vor sich geht, habe ich mich an den Plan zurück
erinnert. Kurzer Hand habe ich die Kamera eingepackt und mich auf
die Suche nach dem Ringlokschuppen gemacht. Dabei sind die Bilder
entstanden."
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© Thomas Schulz
Im stillgelegten Ausbesserungswerk (AW) Wedau wurden Güterwaggons
repariert. Das AW wurde irgendwann dann zu einem Stützpunkt
herabgestuft. Das heißt, dass Arbeiten, die einen gewissen
Stundensatz überschritten hätten, hier nicht mehr ausgeführt
wurden. Die Waggons wurden dann Richtung Osten abgefahren, um
dort instand gesetzt zu werden. In den beiden Hallen in dunkelocker
befanden sich die Radsatz-Werkstatt mit allen erforderlichen Werkzeugen,
wie z. B. Radsatzdrehbank u.s.w.
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© Thomas Schulz
Dieses
Bild zeigt den nördlichen Kopf des Bf Duisburg – Wedau
vor dem Umbau. Von hier aus geht es in die folgenden Richtungen:
links nach Duisburg-Hochfeld-Süd und zum Hbf Duisburg. Güterzug-
und Personenzugstrecke, die zum Entenfang geht. Gerade aus geht
es zum Abzw Kaiserberg, fast ausschließlich Güterzüge.
Hinter den Masten für die Oberleitung ist das Stellwerk (Stw)
Wnt zu sehen. Hinter dem Stw geht rechts die Strecke nach Mülheim–Styrum
ab.
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©
Thomas Schulz
Das
Bild zeigt den Bf Du – Wedau in Richtung Süden vor
dem Umbau. Was zwar nicht ganz stimmt, da man schon einige Gleise
heraus gerissen hat. Ganz links liegen die Personenzuggleise für
den Entenfanger. Gleis 1 ganz links gefolgt von Gleis 2 und 3,
wo sich die Natur den Mittelbahnsteig zurück erobert hat.
Die Bäume sind das einzige, was von dem alten Glanz zeugen.
In der Mitte des Bildes sieht man das alte Stw 4.
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©
Thomas Schulz
Dieses
Bild ist fast gleich wie das vorige. In der Ferne erkennt man
den Wasserturm des Bahnbetriebswerk (BW) Wedau sowie die oberste
Etage des Stw Wsf / R3.
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©
Thomas Schulz
Dieses
Bild zeigt die Zufahrt zur Drehscheibe und Lokschuppen. Auch hier
sind die Loks seit ca. 5 Jahren nicht mehr gefahren. Die Natur
holt sich das Gelände nach und nach wieder zurück.
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©
Thomas Schulz
Blick
in den noch vorhandenen Ringlokschuppen. Ich denke mal, dass sich
so mancher Eisenbahn-Club freuen würde, wenn der diesen mit
der Drehscheibe noch nutzen könnte.
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©
Thomas Schulz
Das
Bild zeigt das Wahrzeichen des ehemaligen BW Wedau, den Wasserturm.
In dem Behälter wurde das Wasser für die Dampfloks vorgehalten,
da diese einen riesigen Durst / Bedarf an Wasser hatten. Beispiel:
eine Lok der Baureihe (Br 50) hatte ein Fassungsvermögen
von 26 m³. Da sich hier mehrere Loks aufhielten, war der
Bedarf halt groß. Das Vorbild des Wasserturms diente einem
Hersteller für Modellbahnzubehör als Vorbild.
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©
Thomas Schulz
Die
Drehscheibe des Rundlokschuppens. Hier wurden die Loks gedreht,
d.h., da die Schlepptender-Loks meistens Kessel voraus ihren Dienst
versahen, mussten diese am Ende irgendwie gedreht werden. Auch
wurde die Drehscheibe genutzt, um die Loks in die einzelnen Stände
des Schuppens zu bringen. Das Häuschen am Ende war der Arbeitsplatz
des Drehscheibenwärters, der die Drehscheibe bediente. So
ersparte man sich eine große Anzahl an Weichen.
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© Thomas Schulz
Zeigt
einen Teil der Grube und die Brücke, auf der die Loks standen.
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© Thomas Schulz
Zeigt
nochmals das Häuschen des Drehscheibenwärters. Über
dem Häuschen erkennt man noch das Lichtzeichensignal. Mit
der Rückseite erteilte der Drehscheibenwärter dem Lokpersonal
die Zustimmung zum Befahren der Drehscheibe.
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© Thomas Schulz
Ein
Teil der Gleise vor dem Lokschuppen, wo sich die Natur breit macht.
Im Hintergrund der Wasserturm.
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© Thomas Schulz
Nochmals
ein Blick in den Lokschuppen. Hier wurden auch die Wartungen und
Reparaturen an den Loks durchgeführt. Davon zeugen die Gruben.
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© Thomas Schulz

© Thomas Schulz
Diese
beiden Bilder zeigen die Freistände um die Drehscheibe von
hinten. Die Gleise, die nicht überdacht sind, nennt man Freistände,
da sie sich unter freiem Himmel befinden. Auch hier hat die Natur
ihren Platz gesichert. Die Oberleitung scheint mir auch nicht
mehr angeschlossen zu sein, da die Birken diese stellenweise schon
berühren.
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© Thomas Schulz
Hier
sieht man die Reste des zweiten Ringlokschuppens. Die Bodenplatte:
Wenn man genau hinsieht, erkennt man die alten Gruben, von wo aus
unten an den Loks gearbeitet wurde. Die zweite Drehscheibe ist auch
ausgebaut und die Grube aufgefüllt, so dass nur ein Eingeweihter
die Reste des ehemaligen zweiten Lokschuppens erkennt.
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