| Entstehung
des Wedauer Marktes
Im Frühjahr 1913, ein halbes Jahr vor Betriebsbeginn des Verschiebebahnhofs
Wedau, begann der "Beamten-Wohnungsverein Duisburg" mit dem Bau
von 300 Wohnungen für das "Eisenbahnbetriebspersonal" . Der Wedauer
Markt wurde als zentraler Platz angelegt und eine Infrastruktur
aufgebaut: Läden, Post, Schule, Kirchen. Kulturelle Mittelpunkte
(Gesellschaftshaus und Vereinshäuser) entstanden in Wedau noch vor
dem Ersten Weltkrieg. |
Das
Siedlungskonzept: eine Gartenstadt mit versetzt angeordneten Straßen
und Häusergruppen, mit Plätzen, Freiflächen sowie von Bäumen
gesäumten Straßen, Innenhöfen mit Torbögen und Fußwegen.
Traditionelle Stilelemente und eine abwechslungsreiche Gestaltung
von Dächern und Dachaufbauten kennzeichnen die Architektur. Straßennamen
wie "Heimweg", "Kehrwieder", "Im Grünen Winkel", "An den Linden" oder
"Zum Fliederbusch" weckten Heimatgefühle . Zweigeschossige Gebäude
wurden durch eingeschossige verbunden, die Innenbereiche großzügig
angelegt.
Aufgrund der herrschenden Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg wurde
die Siedlung erweitert und Wohnungen für kinderreiche Familien und
Witwen und Waisen errichtet. Die Zahl der Häuser stieg 1925 von
327 (1915) auf 485 .
Wedau hatte 2005 ca. 5.500 Einwohner.
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Was
bietet der Markt heute ?
Heute befinden sich direkt am Wedauer Markt u.a. eine Bank, eine
Apotheke, eine Drogerie-Fotohandlung, ein Frisör, ein Bäcker,
ein Lebensmittelgeschäft, ein
Fischgeschäft, eine Gaststätte,
eine Musikschule, ein Sporthaus mit Tauchschule, ein Malergeschäft,
eine psychologische Beratungsstelle sowie eine Zahnarztpraxis.
Und
ein Briefkasten
!

Leerungszeiten
Wedauer Markt 11
(Angaben ohne Gewähr!)
Tagesleerungen:
Mo-Fr 12:00 + 15:30 + 17:30 Uhr
Sa 11:00 Uhr, So 09:45 Uhr
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Parken
am Markt
Auf dem Marktplatz gibt es mehrere Parkmöglichkeiten, und
zwar an der Ostseite vor dem Lebensmittelgeschäft (Plus)
und auf der Westseite zwischen Rosen-Apotheke und der Musikschule/
Zahnarztpraxis. Das Parkverbot auf der Nordseite wurde im Januar
2003 aufgehoben und eine auf 1 Stunde begrenzte Parkdauer mit
Parkscheibe zugelassen.
| Foto
vom 17.03.2003:
Werktags von 8 - 19 Uhr ist das Parken mit Parkscheibe für
1 Std. erlaubt. |
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Das Parkverbot auf der Nordseite der Straße "An den
Platanen" von der Rüsternstraße bis zum Markt
wurde Mitte Januar 2003 ebenfalls aufgehoben. Noch nicht umgesetzt
wurde der Vorschlag, einhüftiges Parken auf der Südseite
zu erlauben.
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Bereits 1913 beantragte Angermund, zu dem Wedau damals gehörte,
eine Postanstalt. Mehrere Vorschläge zur Beförderung der
Post von der Poststation Großenbaum zur Postagentur Wedau
wurden eingereicht. Erst 1919 mit Beginn des Personenverkehrs wurde
die Post mit der Eisenbahn befördert; der Posthalter mußte
mehrmals täglich mit seinem Handwagen zum Bahnhof Wedau fahren.
Die Diensträume der Post zogen mehrmals um und befanden sich
zuletzt an der Ecke Wedauer Markt 11-13. Das Postamt wurde am 13.
August 2003 geschlossen.
Sämtliche
Aufgaben wurden am 14. August 2003 von der neu geschaffenen Partner-Filiale,
Lotto-Annahmestelle Manfred Hürkens neben der ehemaligen Post
am Wedauer Markt 13 übernommen, bis auch diese Möglichkeit
wegfiel.
Vor
geraumer Zeit bietet nun das Schreibwarengeschäft bzw. die
Lottoannahmestelle von Günter Blomenkamp am Kalkweg 179 B die
Postdienste an.
Briefkasten
Kalkweg 179 B
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Der Saalbau Wedau wurde am 04. November 1928 eröffnet : "In
Freud und Leid zum Lied bereit" verkündete damals ein
Spruch über der Bühne. Vaterländische Abende, Theaterstücke,
Konzerte, Aufführungen der Wedauer Schule fanden dort statt.
Vom 09.12.1938 bis Ende der 50-er Jahre beherbergte der Saalbau
ein Kino mit 500 Plätzen. Danach wurde das Gebäude als
Lagerraum von einer Firma genutzt. Heute trägt nur noch die
Gaststätte mit gutbürgerlicher Küche direkt am Markt
den Namen "Saalbau".
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Markttage
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dienstags, freitags und samstags
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Infotafel
:
des ETuS Wedau, der politischen Parteien und des Bürgervereins
Infotafel
:
des IG Bauvereins Wedau, des Bürger-Schützenvereins,
des Gesangvereins "Frohsinn", der Bahngewerkschaften
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