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Natur des Jahres 2006
Seite 1 von 2

Dies ist die Seite 1 der Natur des Jahres 2006. Sie finden hier die Themen:

Kleiber - Wiesenschaumkraut - Deutsches Sattelschwein - Schwarzpappel
- Breitblättrige Stendelwurz - Jura

Diese Themen finden Sie auf Natur des Jahres, Seite 2:

- Seehund - Koppe - Ästiger Stachelbart -
Siebenpunkt-Marienkäfer - Kopfkohl - Veränderliche Krabbenspinne -


Bitte beachten Sie:
Für alle Fotos gilt das Copyright des jeweils angegebenen Fotografen.
Die Genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Seite wurde explizit nur für WedauLink eingeholt.

Natur des Jahres
Seit Jahren werden in Deutschland jedes Jahr Tier- und Pflanzenarten zu Vögeln, Insekten, Bäumen, Orchideen u.a. zu Arten des Jahres erklärt. Ziel dieser Aktionen ist, die jeweilige Art und ihren Lebensraum einem größeren Publikum vertraut zu machen und die Bevölkerung für die Belange des Naturschutzes zu sensibilisieren.

Adressen und Links der Initiatoren


Vogel des Jahres 2006 - der Kleiber (Sitta europaea)

Ein Plädoyer für den Schutz naturnaher Eichen- und Buchenwälder:
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern kürten am 07.10.2005 den kleinen Singvogel, der Baumstämme kopfüber hinunter läuft, zum Vogel 2006.
„Mindestens acht Prozent der europäischen Kleiberpopulation lebt in Deutschland. Damit hat Deutschland eine zentrale Verantwortung für die Art und ihren Lebensraum mit höhlenreichen Altholzbeständen und strukturreichen, lichten Laub-, Laubmisch- und Nadelwäldern. Diese sind gleichzeitig ein Wasserspeicher und nehmen sehr viel Kohlendioxid aus der Luft auf. Eine sorgsame Behandlung des Kleiberlebensraums ist damit auch ein gesellschaftlicher Beitrag zum Hochwasser- und Klimaschutz." (Zitat LBV-Vorsitzender Ludwig Sothmann).
NABU-Vizepräsident Opitz: Der Kleiber benötige ältere Bäume, in denen er nisten könne, eine nachhaltige Forstwirtschaft sei damit gleichzeitig der beste Schutz für den Kleiber.

"Kleiber": Der Singvogel klebt (oder kleibert) den Eingang seiner Bruthöhle mit einer Mischung aus Lehm und Speichel passend für seine Körpergröße zu.

Pressefoto Kleiber, NABU / M. Delpho  

Nach Schätzungen gibt es derzeit etwa 600 000 bis 1,4 Millionen Brutpaare in Deutschland. Bezeichnungen: European Nuthatch (GB), Sittelle torchepot (F), Picchio muratore (I). Verbreitung: Europa, Asien, Nordwest-Afrika.

"Kleiber nisten in natürlichen Spalten oder Nisthöhlen, die von Spechten oder anderen Vögeln verlassen wurden. Das Nest wird mit Rindenstücken, Haaren, Gras und Federn ausgekleidet. Ist der Eingang der Bruthöhle zu weit, wird er mit einer Mischung aus Lehm und Speichel bis auf die Körpermaße der Vögel, etwa 35 mm, zugemauert. Dieser Eigenart verdankt der Vogel auch seinen Namen.
Bereits im Februar vernimmt man den lauten, langgezogenen, Flötenton der Männchen. Das Weibchen legt im April oder Mai sechs bis acht rotbraun gefleckte Eier. Verläßt der Vogel seine Nisthöhle auch nur für kurze Zeit, deckt er die Eier mit Blättern zu. Die Brute dauert im Schnitt zwischen 14 und 15 Tagen, die Jungvögel bleiben nach dem Schlüpfen noch 22 bis 25 Tage im Nest. Beim Ausfliegen sind die jungen Kleiber schon sichere Flieger. Da der Kleiber bei uns eine der am frühesten brütenden Arten ist, können späte Fröste zum Tode der gesamten Brut führen. Eine zweite Brut wird in der Regel nicht versucht. Die ältesten beringten Vögel erreichten ein Alter von 9 Jahren.

Kleiber leben zur Vegetationszeit hauptsächlich von Insekten und Spinnen, zum Herbst hin auch von Samen verschiedener Laub- und Nadelbäume und von Sonnenblumen. Lieblingsnahrung der Kleiber sind allerdings Maden, weswegen sie auch oft Spechtmeisen genannt werden. Um Nüsse zu öffnen, bedienen sich Kleiber einer besonderen Technik. Sie klemmen die Nuß in eine Baumspalte oder Rindenritze und hämmern dort die gegen verrutschen gesicherte Nuß auf. Beim Klettern setzt er die Füße nicht neben- sondern übereinander. Er kann dadurch sowohl aufwärts als auch abwärts klettern."

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Didier Collin:
sittelle torchepot von Didier Collin
 
Didier Collin

Website von Jörg Förster: Faszination Natur pur
(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Herrn Förster)

Kleiber am Nestloch: Fütterung der Jungvögel
Jörg Förster, Digifotos, Kleiber

Website von Christian Lübke: "Augenblicke eingefangen - Tierbilder aus Mecklenburg-Vorpommern"
   

Der verschwundene Wald
(Eric Reine)

Über Nacht war der Wald ganz weiß geworden. Weiß und weich war der Boden, weiß glitzerte es von den Ästen und Zweigen, und weiß waren auch die Wiesen und Hänge. Die jungen Hasen, die das zum erstenmal erlebten, waren sehr erstaunt und versuchten, dieses ,,Weiße" zu fressen. Aber es schmeckte ihnen nicht. Ganz und gar nicht. Auch die Mäuschen, als sie aus ihren Löchern kamen, waren nicht begeistert, denn sie versanken tief in der lockeren weißen Masse, die da plötzlich alles bedeckte. Die Vögel hielten eine Versammlung ab, um zu beraten, was jetzt zu tun sei, denn man konnte ja fast kein Futter mehr auftreiben.
Ein Teil beschloß, in die Dörfer und Städte hinunterzufliegen und sich dort irgendwie zu verköstigen, ein anderer Teil aber blieb im Wald und begann die Fichten- und Tannenzapfen zu plündern. Alle konnten das nicht, da mußte man schon so gut darauf eingerichtet sein wie die Spechte und Kleiber.
Am allerbesten verstand sich der Kreuzschnabel darauf. Der war den ganzen Sommer hindurch in der weiten Welt umhergezogen, aber jetzt fand er es hier wunderschön und begann sogar ein Nest zu bauen für seine Kinder, denn nie im ganzen Jahr gab es für ihn wieder so viel Futter wie gerade jetzt, und das mußte man doch ausnützen. Die rotbauchigen Gimpel verzogen sich aus dem Bergwald, auch die dicken Grünfinken und die Meisen flogen ins Tal hinab. Selbst der blaugraue Kleiber machte ab und zu einen kleinen Ausflug zu den Menschen.
Eines Tages aber kam er ganz aufgeregt zurück. „Denkt euch nur, die Menschen bauen mitten in der Stadt einen Wald!" Der große Buntspecht, der eben einen großen Föhrenzapfen zwischen zwei Äste eingeklemmt hatte, begann zu lachen, dass es im ganzen Wald zu hören war. „Was willst du uns denn da wieder für eine Dummheit erzählen?" sagte er und lachte immer wieder. „Wie kann man denn einen Wald bauen, du Dummkopf!" Der Kleiber war sehr gekränkt und sagte nichts mehr. Am nächsten Tag aber kam eine Blaumeise und holte ihre Familie. Sie wollten übersiedeln, sagte sie. In der Stadt unten sei ein prächtiger Fichtenwald gewachsen, und da könne man viel besser wohnen als hier; auch seien die guten Futterplätze gleich zur Hand.

Da wurden die anderen Vögel doch stutzig, und alle, mit Ausnahme des Kreuzschnabels, der ja gar nichts anderes haben wollte, und des Spechtes, der ungläubig blieb, flogen auf und davon, um sich den neuen Wald anzuschauen. Am Abend kamen sie zurück und erzählten Wunderdinge von dem schönen Wald mitten in der Stadt und den vielen Lichtern rundherum, dass der Specht zornig wurde und sich in seine Baumhöhle zurückzog, um diesen „Dummheiten", wie er meinte, nicht länger zuhören zu müssen. Viele der Vögel aber beschlossen, sofort auszuwandern, andere wollten noch etwas abwarten. Aber als alles gut ging, zogen in den nächsten Tagen immer mehr in die Stadt, selbst die Maus, die in der Nähe der alten Tanne wohnte, übersiedelte. Immer einsamer wurde es im Wald, nur der Specht lachte laut und hämmerte wild an den Stämmen.

So verging einige Zeit im Dezember. Da waren eines Tages ein paar Haubenmeisen und der Kleiber wieder da. Der Wald da unten, erzählten sie, würde immer kleiner, und sie hätten keinen Platz mehr. Am nächsten Tag kamen weitere Auswanderer zurück. Der Specht, ob wohl er doch der Erfahrenste im ganzen Walde war, verstand das Ganze nicht mehr. Als aber dann alle anderen Vögel wieder zurückkamen, entschloß er sich zu einer Besichtigung der sonderbaren Sache und nahm sich einen Kleiber als Führer mit. Doch sie konnten diesen seltsamen Wald nimmer finden. Wie ein Spuk war er verschwunden. Der Specht sagte, er hätte an den „Schwindel" ohnehin nie geglaubt, aber der Kleiber war beleidigt und suchte und suchte. Endlich fanden sie einen einzigen Baum - dieser aber stand in einer Wohnung, war ganz bunt geworden, und Lichter brannten an seinen Ästen. Da fing der Specht wieder zu lachen an und flog nach dem Wald zurück. „Ihr Dummköpfe", sagte er zu den Vögeln, „euer Wald, das waren doch Weihnachtsbäume!"

 



Links zu diesem Thema:

www.nabu.de Bauanleitung für Nistkästen
www.nabu.de Schöne und informative Broschüre über den Kleiber
www.oiseaux.net Hier finden Sie sehr schöne Vogelbilder
www.faszination-natur-pur.de Schöne Fotos von Jörg Förster
www.andreasholgerklein.de Wunderschöne Kleiberfotos von Andreas Holger Klein

Blume des Jahres 2006 - Das Wiesenschaumkraut
(Cardamine pratensis)

Die Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen (Kurzbezeichnung „Stiftung Natur und Pflanzen“) hat am 13.10.2005 das Wiesenschaumkraut zur Blume des Jahres 2006 gewählt. Entwässerungsmassnahmen gefährden die derzeit noch bundesweit u.a. auf Feuchtwiesen anzutreffenden Blume. Nach Angaben der Stiftung ging in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern der Bestand bereits merkbar zurück. Die Art wurde in die Rote Liste als gefährdet eingestuft.
 

Website von Hans-Wilhelm Grömping: Natur Lexikon

copyright Hans-Wilhelm Grömping

Fotos von Marianne Wiora: www.gartenspaziergang.de

Marianne Wiora's Wiesenschaumkraut

Das Wiesenschaumkraut blüht im Frühjahr. Am Ende der bis zu 50 bzw. 60 cm hohen Stängeln sitzt die Blütentraube mit blasslila, weißen oder blassrosa Blütenständen. An diesen Wiesenblumen sowie an Grashalmen, manchmal auch an Zierpflanzen und -gehölzen kann man dann Schaumgebilde erkennen. Die Schaumnester werden auch Hexenspucke oder Kuckucksspucke genannt und in manchen Gegenden heißt das Wiesenschaumkraut fälschlicherweise Kuckucksblume.

 

Wer spuckt denn nun auf die Blumen?

Dem Kuckuck wird unterstellt, er sei der Übeltäter. Früher nämlich hörte man seinen Ruf zu Beginn des Frühjahrs und zeitgleich bildeten sich diese Schaumnester. Produzent sind jedoch die Schaumzikaden (Cercopidae), von denen es weltweit über 1000 Arten gibt. Die bekannteste heimische Art ist die Wiesenschaumzikade (Philaenus spumarius). Mit ihrem langen Saugrüssel zapft sie an bestimmten Stellen den Pflanzensaft ab und sitzt dort lange Zeit still. Dadurch wäre vor allem die flugunfähige Larve eine leichte Beute, wenn sie sich nicht mit Schaum bedecken würde. Mit einer Atemhöhle am Bauch pumpt sie in ihre Ausscheidung, eine eiweißhaltige Flüssigkeit, Luftbläschen.

 

Diese Aufnahme stammt von Wolfgang Kairat:
"Wie die Zikade den Schaum macht"
(Lesen Sie es nach, indem Sie auf einen der o.a. Links zu Herrn Kairat klicken!)

Hier sehen Sie eine Aufnahme von Rainer Schwarzkopf:
"Schaumschläger"
Und hier ist noch ein schönes Foto von Walter Müller:
"Vollkommenheit, aus Schaum geboren"

Die Schaumzikade kann dunkelbraun mit hellem Rand und orangem Kopf sein oder auch durchgehend grünlich-grau gefärbt mit dunklen Mustern. Sie verfügt über einen einzigarten Katapult-Mechanismus und springt bis zu 70 cm hoch. Vor dem Sprung richtet sie mit ihren vorderen und mittleren Beinen zuerst den Oberkörper auf und bringt ihn in Position. Die kraftvollen Muskeln der Hinterbeine entsprechen ca. 11 % des gesamten Körpergewichts. Sie speichern Energie und geben diese wie ein Katapult explosionsartig frei.

 

 
Und noch ein Foto-Vierer von Walter Müller:
" Oben links sind kopulierende Wiesenschaumzikaden und unten links ist eine
Larve dieser Art, während die rechte Larve von der Weidenschaumzikade ist."

 

Für wen ist das Wiesenschaumkraut wichtig?

Für den hübschen Aurorafalter, weiß mit orangefarbenem Flügelfleck. Die Pflanze ist für ihn lebenswichtig, denn davon er ernährt sich fast ausschließlich. Seine Eier legt er an der Blattunterseite ab.

 

 
Hans-Wilhelm Grömping: Aurora-Weibchen
Aurora-Männchen:

 

Wichtig ist es ferner für die Schamanen: Das Wiesenschaumkraut als Pflanze hilft den Kontakt zu den Ahnen aufzunehmen.
Für die Volksmedizin, die Wiesenschaumkraut als Kompressen bei Rheumaschmerzen oder als Tee zur Stärkung der Gesundheit und Steigerung des Wohlbefindens empfiehlt.
Für die Küche: Wildkräuter-Rezepte u.a. für Wiesenschaumkraut-Senf aus den Blüten, hergestellt mit Weinessig, Honig und Senfkörnern.

Hierauf sollte man jedoch besser verzichten, denn Wiesenschaumkraut gehört zu den gefährdeten Pflanzen.

Links zu diesem Thema:

www.natur-lexikon.com Natur-Lexikon von Hans-Wilhelm Grömping
www.arthropods.de Alles über Schaumzikaden
www.e-stories.de Muttertags-Gedicht "Wiesenschaumkraut" von Dieter Christian Ochs
www.gartenspaziergang.de Schöne Fotos
de.wikipedia.org Alles über das Wiesenschaumkraut
www.heilfastenkur.de Wiesenschaumkraut
www.gartendatenbank.de Cardamine pratensis
www.wissenschaft-aktuell.de Meldungen
 

Nutztier des Jahres 2006 - Das Deutsche Sattelschwein

Die GEH Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. hat das Deutsche Sattelschwein wie bereits 1990 zum Nutztier des Jahres 2006 wiedergewählt.

Fotoquelle ©: Bioland
Bioland - Sattelschwein

Auf der ganzen Welt gibt es eine Vielzahl von Schweinerassen, die nach den jeweiligen Bedürfnissen der Menschen gezüchtet werden. Wurden in Deutschland z.B. nach dem Zweiten Weltkrieg Schweine mit hohem Fettanteil bevorzugt, so passte sich die Zucht nach den 50-er Jahren dem Trend nach geringeren Fettgehalten an: Die Sattelschweinzucht kam um 1991 fast zum Erliegen. Heute gibt es nach Angaben der GEH nur noch Einzelbestände in Nord- und Ostdeutschland. Bundesweiter Gesamtbestand: 200 Tiere.

Erstmals wurde vermutlich im 18. Jh vor allem in England gezielt mit der Rassenzucht begonnen: Um 1770 entstand die erste moderne Schweinerasse "Leicester", einige Dekaden später kamen Small White und Essex und Mitte des 19. Jh Large White und Middle White. Deutschland: 1874 wurde der Rassenaufbau mit Marsch-, Land- und Hausschwein + englische Rassen angegeben.

In den 20-er Jahren begannen die Bauern des heutigen schleswig-holsteinischen Landstrichs Angeln mit der organisierten Zucht. Ein Landwirt reiste 1926 nach England und erwarb dort eine besonders fruchtbare und widerstandsfähige Wessex-Saddleback-Sau zwecks Kreuzung mit der Angler Landrasse. Seit 1929 wird das Angler Sattelschwein im Herdbuch aufgeführt und 1937 bzw. 1941 als eigenständige Rasse anerkannt. Es hatte die höchsten Ferkelaufzuchtraten innerhalb der deutschen Rassen, die Tiere brachten einen hohen Milchertrag, waren anspruchslos und robust und eigneten sich für alle Arten der Haltung. Ende der 50-er Jahre gaben die Züchterverbände die Rassenvielfalt auf. Sie hatten nur noch ein Ziel: ein Fleischschwein zu züchten. Viele Zuchtverbände wurden Ende der 60-er aufgelöst, darunter auch der Verband der Angler Sattelschweine. Eine Zeitlang galten die Angler Sattelschweine als ausgestorben. 1992 erwarb ein Förderverein die Staatliche Genreserve von 50 Sauen einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) in Sachsen.

Das Sattelschwein erhielt seinen Namen von seiner weißen Schulterpartie auf der schwarz pigmentierten Haut, dem Sattel. An seinem äußeren Erscheinungsbild werden heute u.a. folgende Anforderungen gestellt: Mittellanger Kopf mit mäßig eingesatteltem Gesichtsprofil, die Stirn zeigt in der Regel eine Runzelung, Schlappohren, nicht unter 14 Zitzen, unterschiedlich große Bereiche des Vorder- und Hinterhands schwarz (Haut und Haare), Mittelhand weiss (Haut und Haare), Gliedmaßen können auch weiss sein, der Farbübergangsstreifen zeigt weiße Haare auf schwarzer Haut, durchschnittlich 10 Ferkel pro Wurf. Tiere, die Blesse oder schwarze Punkte aufweisen oder ganz schwarz sind, gehören nicht zu den Angler Sattelschweinen.

Sattelschweine werden auch in landwirtschaftlichen Betrieben, meist Biohöfen, gehalten, die deren Fleisch- und Wurstprodukte vermarkten.


Links zu diesem Thema:
www.geh.de Beitrag von Sandra Nickels: "Von der Domestikation der Schweine zur Entwicklung der heutigen Rassen in Deutschland" 
www.arche-warder.de Der Tierpark Arche Warder ist der "größte Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen."
www.schweinefreunde.de Vereinsziel: "das Ansehen der Schweine in der Öffentlichkeit zu verbessern sowie aktiv für den Schutz und die artgerechte Haltung der Schweine einzutreten"
www.gasthaus-unewatt.de Historisches Gasthaus bietet Gerichte vom Angler Schwein aus biologischer Haltung an. (Unewatt liegt 13 km östlich von Flensburg.)
www.biohof-spannbrueck.de  Der Biohof liefert regional "frisches Biofleisch und Biowurst vom Angler Sattelschwein direkt vor die Haustür"  
www.zuchtschweine.de  "Hier finden Sie alles rund ums Schwein in Brandenburg"
www.vieh-ev.de  "Die aktive Seite für Initiativen zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen"  
www.bioland.de Bioland - Ökologischer Landbau


Baum des Jahres 2006 - Die Schwarzpappel
(Populus nigra L.)

Das Kuratorium Baum des Jahres ruft jedes Jahr eine Baumart zum Baum des Jahres aus, um diese mit Hilfe der Medien in das öffentliche Interesse zu rücken. Möglichst vielen Bürgern soll der Baum näher gebracht werden, ein Problembewußtsein soll entstehen und die Bereitschaft geweckt werden, aktiv zu Lösungen beizutragen.

Fotos (©): Valerius Hooge, Büro für Forstökologie - Naturfotoagentur
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.

 

 

 
Mächtige Schwarzpappel auf Rügen
veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Fotografen: © Markus Senn, Schweiz
Schwarzpappel auf Rügen von Markus Senn
Schwarzpappel auf Rügen von Markus Senn

Die Schwarzpappel wurde gewählt, denn sie ist (Zitat von der Website der privaten Initiative zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes "Wald in Not":) "... in Deutschland in den Roten Listen der Farn- und Blütenpflanzen bundesweit als gefährdet eingestuft. Der Hauptgrund liegt zum einen in der Vernichtung der natürlichen Lebensräume entlang der Flüsse und zum anderen in der künstlichen Einbringung konkurrenzstarker fremdländischer Pappelarten, die die einheimische Schwarzpappel verdrängen."
In Deutschland wurden von den Landesforstverwaltungen nur noch ca. 3.000 Altbäume gefunden.

Die Schwarzpappel wird 100 - 150 Jahre alt, manchmal 300 Jahre. Die Rinde ist dunkelgrau bis schwarz, daher der Name. Typisch sind Wasserreiser, Maserknollen und unregelmäßige Kronen. Die Blätter an der Schwarzpappel sind an den Kurztrieben rhombisch, an den Langtrieben eierförmig. Die Pappel ist zweihäusig, d.h. es gibt Bäume mit weiblichen ODER männlichen Blüten, die sich vor dem Blattaustrieb im April/Mai entwickeln. Die männlichen Kätzenblüten tragen 10-30 purpurrote Staubbeutel. Die gelb-grünen weiblichen Kätzchen haben ca. 50 Einzelblüten. Ende Mai platzen die Fruchtkapseln auf und winzig kleine, haarige Samenkörner werden durch den Wind wie weiße Wolle weitergetragen. Diese Samen sind nur 8 Tage in einem feuchten, sandigen Rohboden keimfähig. Eine andere Art der Vermehrung stellen Astabsprünge (gesunde Triebe werden in Trockenzeiten zwecks Eindämmung der Verdunstung abgeworfen), Stockausschläge (Pflanzen sind nie vollkommen ausgewachsen. Nach dem Abholzen schlagen bei einigen Baumarten aus dem verbleibenden Stock zur Verjüngung Triebe aus) und Wurzelbrut (Vegetative Vermehrung, bei der oberflächennahe Seitenwurzeln ausschlagen) dar.

Wie unterscheidet man die echte Schwarzpappel von anderen bzw. gekreuzten Arten?
Die echte Schwarzpappel ist mit Ausnahme von Skandinavien, Schottland, Irland und Nordrußland in ganz Europa verbreitet. In Deutschland gibt es nur noch wenige Bestände an Rhein, Elbe und Oder. Sie wird oft mit anderen Arten verwechselt und die Bestimmung ist nicht einfach, aber mit Hilfe von Isoenzymmustern eindeutig möglich.
Detaillierte Angaben findet man auf der Website des Informationszentrums Biologische Vielfalt IBV, siehe nachstehenden Themenlink. Hinsichtlich der Schwarzpappel in Brandenburg wird dort ausführlich u.a. über die Geschichte des Pappelanbaus, den natürlichen Standort, die Bestimmungsmerkmale, das Vorkommen an Oder, Elbe und Havel, Formen natürlicher Entwicklung, Gefahren etc. berichtet. Die heutigen Pappelwälder in Fluss- und Bachniederungen sind zumeist künstlich angepflanzt und bestehen aus speziell gezüchteten, anderen Pappelsorten.

Der Verein Bielerseeschutz setzt sich seit 1933 für die Erhaltung der wertvollen Natur- und Kulturlandschaft rund um den Bielersee ein. Die Schwarzpappel ist eines der laufenden Projekte des Vereins.
Zitat aus "Förderung der Schwarzpappel": "Die Schwarzpappel populus nigra, einst ein typischer Baum unserer Auen, gilt heute als seltene Art. Aufgrund der Gewässerregulierung und der Kreuzung mit standortfremden Zuchtpappeln kann sich die Schwarzpappel nicht mehr selbst verjüngen und droht auszusterben. Bereits 1995 startete der VBS deshalb ein Projekt zur Förderung der Schwarzpappeln am Bielersee.
Ziel der Bemühungen ist, die noch vorhandenen Bäume zu erfassen, die Zuständigen über die Schutzwürdigkeit aufzuklären und an geeigneten Standorten wieder Schwarzpappeln anzupflanzen.
"

© Das Forstingenieurbüro Iseli & Bösiger in Biel, Schweiz, hat freundlicherweise folgende schönen Fotos der Bieler Website www.vereinbielerseeschutz.ch zur Veröffentlichung bei WedauLink genehmigt:

Schüssmündung Biel, Verein Bielerseeschutz
Strandbad Nidau, Verein Bielerseeschutz
Uferwald von Erlach, Verein Bielerseeschutz
Mächtiger Stammfuss und tiefrissige Rinde, Verein Bielerseeschutz
Schwarzpappel, Verein Bielerseeschutz
weibliche Blüte, Verein Bielerseeschutz
Erlenwäldli Nidau, Verein Bielerseeschutz
 

 

Wald-Wertpapier
Zitat aus www.wald-in-not.de:
Wald steht u.a. für "... gesunde Luft und sauberes Wasser, weniger Lärm, Schutz vor Hochwasser und Lawinen, ein ausgeglichenes Klima, einen nachwachsenden Rohstoff und manches mehr. Insgesamt: mehr Lebensqualität." Die Stiftung Wald in Not hat in den letzten Jahren ca. 2,5 Mio. Bäume gepflanzt, d.h. 425 ha Wald erhalten oder neu geschaffen. Sie gibt ein "Wald-Wertpapier" heraus: Bereits mit einer Spende von 25 Euro können 5 Bäume angepflanzt werden. Und einen Spenden-Quittung gibt es natürlich auch, siehe Link zum Thema.

Helfen Sie mit, den Wald zu erhalten!


Links zu diesem Thema:

www.sdw.de Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.
www.vereinbielerseeschutz.ch Verein Bielerseeschutz, Schweiz
www.bioblatt.de Hilfe für die Schwarzpappel
www.wald-in-not.de Zukunftsinvestition Wald - das "Wald-Wertpapier"
www.rk26.de Virtuelle Blattsammlung von Ringo Sasse u.a.
www.genres.de Die Schwarzpappel in Brandenburg - eine Informationsschrift des Informationszentrums Biologische Vielfalt, seit 01.12.2005 Referat 513 der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE
www.seba.ethz.ch Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Umweltwissenschaften, Projekt Förderung seltener Baumarten
www.illustratedgarden.org Rare Books from the MBG Library: Illustration of Populus nigra L. 56
www.bariteau.org Le Peuplier noir européen
www.dresden-online.de Babisnauer Pappel

Orchidee des Jahres 2006 - Die Breitblättrige Stendelwurz
(Epipactis helleborine (L.) Crantz)

Die AHO, Arbeitskreise Heimische Orchideen in Deutschland, wählte für 2006 die Breitblättrige Stendelwurz zur Orchidee des Jahres, da deren Bestände durch Beeinträchtigungen ihrer durchaus unterschiedlichen Lebensräume zurückgehen.

Bezeichnungen:
Der Name ist (Zitat Wikipedia:) "... eine wörtliche Übersetzung eines früheren Synonyms dieser Orchideenart (Epipactis latifolia (L.) All. 1785)." Die Breitblättrige Stendelwurz wird auch Breitblättrige Sumpfwurz oder Breitblättrige Sitter (TLUG - Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie) genannt. In Belgien heisst er auch "Brede Wespenorchis".

Die Orchidee ist ca. 20 cm bis 100 cm hoch, der kahle und kräftige Stengel hat am unteren Ende ovale 4 cm bis 10 cm breite Blätter. Ende Juli bis Ende August blüht sie weißrosa bis grünlich. Die Bestäubung erfolgt oft durch Faltenwespen. Besucht ein Insekt eine Blüte dieser Waldorchidee, heftet sich das einzige Staubblatt (Pollinium) mit Hilfe eines kugelförmigen Klebkörpers (Viscidium) an dem Insekt fest und wird als Ganzes aus seinem Fach gezogen. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Kapselfrüchte, die die Samen im August/September fallen lassen.
Abhängig von den jeweiligen Standortbedingungen verändert sich das Erscheinungsbild der Stendelwurz, siehe auch www.guenther-blaich.de : größer-kleiner, viele Blüten-wenige Blüten etc.


 
Breitblättrige Stendelwurz auf der Ehrenbürg

Quelle: http://walberla.de:
"Das nördliche Jurahochplateau zwischen Bamberg im Westen, Forchheim im Süden und Bayreuth im Osten bildet mit den tief eingeschnittenen Tälern der Wiesent und ihrer Nebenarme eine äußerst reizvolle Landschaft, die "Fränkische Schweiz". Als wuchtiger geologischer Zeugenberg lagert der felsige Inselklotz der Ehrenbürg etwa sieben Kilometer östlich von Forchheim vor der Wiesentalb."

Fotos: Adolf Riechelmann, 1. Vorsitzender AHO Bayern

Quelle: http://walberla.de:
Artikel von Adolf Riechelmann und Adolf Zirnsack:
" Von der Häufigkeit der Wuchsorte her kann man die Breitblättrige Stendelwurz als die verbreitetste Epipactis-Art der Ehrenbürg bezeichnen. Mehr als 250 Pflanzen fanden wir an über 20 Standorten rund um das Gipfelplateau. Sie besiedelt beinahe alle Waldgebiete des Walberla, ihr soziologischer Anschluß beschränkt sich aber nicht auf einen bestimmten Waldtyp; ... "

"Auffallend ist auch bei Epipactis helleborine der hohe Anteil steriler Pflanzen; er liegt im Bereich der Ehrenbürg zwischen 40 und 50 Prozent. Sie benötigt lichte bis halbschattige Wuchsorte, die sie in der Regel in den Randzonen der Wälder, den Lichtungen und an den Wegrändern findet. An ihr weniger zusagenden Standorten wie z. B. im Lindenreichen-Hangbuchenwald an der Nordseite der Ehrenbürg, beträgt die Lichtmenge während der meisten Zeit des Tages selten mehr als 1000 Lux. Nur in den späten Nachmittagsstunden, wenn die Sonne kurzzeitig auf den Waldboden trifft, erreicht die Beleuchtungsstärke maximal 5000 Lux. Diese Lichtmenge reicht der Pflanze nicht, um zum Blühen zu gelangen."

Fotos zum Artikel von Adolf Riechelmann und Adolf Zirnsack:


 

 

Breitblättrige Ständelwurz in Wolfratshausen und Tutzing, Oberbayern
Fotos: Uwe & Katja Grabner
Quelle: Grabner-Orchideen - "Die Variationsbreite der Breitblättrigen Ständelwurz"

 

Belgien:

 

 

Nord-Irland:
Quelle: Flora of Northern Ireland
© Environment and Heritage Service (EHS) and the Museums and Galleries of Northern Ireland (MAGNI)

Fotos von Paul Hackney, Ulster Museum:
"ORCHIDS of EUROPE & THE MEDITERRANEAN " - Antrim, Nord-irland
 
 Fotos von Robert Thompson:
"Broad-Leaved Helleborine"
 

 


Links zu diesem Thema:

www.orchids.de Arbeitskreis Heimischer Orchideen - AHO Baden-Württemberg
www.aho-bayern.de Arbeitskreis Heimische Orchideen Bayern e.V. 
www.boga.ruhr-uni-bochum.de Botanischer Garten der Ruhr-Uni-Bochum, Monatsporträt August 2002
www.fh-friedberg.de Informationsschriften über Orchideen mit Bezugsquellen
www.grabner-orchideen.com "Epipactis helleborine (L.) CRANTZ" und "Einige Beispiele für die Variationsbreite von Epipactis helleborine ssp. helleborine"
www.orchideen-kartierung.de Kartierung: Verbreitung Epipactis helleborine (L.) Crantz
www.tlug-jena.de Besonders geschützte Pflanzen in Thüringen
www.orchis.de Orchideen Europas
geobot.botanik.uni-greifswald.de  Floristische Datenbanken und Herbarien in Mecklenburg-Vorpommern
walberla.de  Pflanzen am Walberla 
www.habitas.org.uk  Flora of Northern Ireland 
www.sechs-und-sechzig.de Verein zur Förderung des Dialogs der Generationen e.V.


Landschaft der Jahre 2005/2006 - Der Jura (Schweiz/Frankreich)

Quelle: nfi-bulletin Nr. 22 / September 2003:
"Nach einer gemeinsamen Sitzung der NFI mit den Landesverbänden Frankreich und Schweiz und den regionalen Naturfreundegruppen hat der Geschäftsführende Vorstand festgelegt, dass die Landschaft des Jahres 2005/06 im Jura stattfindet. ... Das Mittelgebirge des Jura erstreckt sich entlang der französisch-schweizerischen Grenze – auf der Schweizer Seite etwa zwischen Basel, Neuchâtel und Genf und auf der französischen Seite von Basel westlich über Belfort, Besançon, Champagnole und Saint-Claude. Mit seiner kontrastreichen Landschaft aus weiten Plateaus, dichten Wäldern, malerischen Flussläufen und tiefen Tälern bietet der Jura die besten Voraussetzungen für einen sanften Naturtourismus. ...

Generelle Zielsetzung der Aktion “Landschaft des Jahres” ist, die nachhaltige Entwicklung der jeweils gewählten Region zu fördern und zu unterstützen. Die Naturfreunde wollen dabei die aktive Auseinandersetzung mit der Region ermöglichen, gemeinsam mit der Bevölkerung Zukunftsinitiativen für eine Nachhaltige Entwicklung erarbeiten und Projekte initiieren, die auch nach der “Landschaft des Jahres“ weiter wirken."

Quelle: Zeitschrift "Naturfreund":
Das Projekt der Naturfreunde Internationale rückt die Jura, Grenzregion in Frankreich und Randregion der Schweiz als Landschaft des Jahres in den Vordergrund. Es will u.a. Grenzen überschreiten, Möglichkeiten des Austausches schaffen, Verständigung auf beiden Seiten fördern.

Der Jura wird gepriesen als Region zum Skaten, Radeln, Klettern, Tauchen, Wandern, Schlemmen, Kanu fahren, Muße haben, Höhlen erkunden, Leben und Lieben, Grenzen überschreiten. Gefordert wird mehr sanften Tourismus für den Jura. "Reiten, Wandern, Biken, Fotografieren, Philosophieren: Sanfter Tourismus kann dem Jura wirtschaftlich unter die Arme greifen. In Sachen sanfter Tourismus haben Naturfreunde Erfahrung. Diese gilt es umzusetzen, im Weiterführen werden Alternativen entstehen - und (Alternativ-)Energien freisetzen. ...

Das Proklamationsfest vom 11./12. Juni 2005 bei Les Brennets/Villers bildet den Auftakt zu den Anlässen rund um die Landschaft des Jahres. Daten und Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich u.a. auch im Internet ... Spezielle Publikationen (Newsletter, ECOurier usw.) werden im 2005/06 sowohl von den Naturfreunde Internationale NFI wie von den NFS vorgelegt. In der Januar-Ausgabe 2005 lädt der Naturfreund zudem zu einer 3-tägigen Neuenburger-Jura-Traversierung auf Schneeschuhen ein."

Auf der Seite zeigen Fotos von René Moor folgende Themen: 1) Unterwegs am Montagne du Larmont (F), 2) Im Solothurner Jura mit dem NF-Haus Passwang, 3) Am Col de la Givrine, Kanton Waadt.


Links zu diesem Thema:

www.nfi.at Naturfreunde Internationale
www.naturfreunde.ch Naturfreunde Schweiz
www.velowandern.ch Velotouren durch den schweizerisch-französischen Jura
www.adfc-bw.de Sommerfrische mit dem Rad
www.seelandjura.ch Biketour durch fantastische Juralandschaften

 


Hier geht es zur Seite 2 der Natur des Jahres 2006

Und wo möchten Sie jetzt hin :

 


© V. Welkerling, 2000 - 2006 - Stand: 30.04.2006 -