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Natur in Wedau: Gesichtete Vögel
(andere Tierarten
= Wedau-Natur 2)

Vögel
- Amsel - Bachstelze -
Blaumeise - Buchfink - Buntspecht - Eichelhäher - Elster - Gartenbaumläufer - Gimpel (Dompfaff) - Girlitz - Goldhähnchen - Graureiher - Grauspecht - Grünling - Grünspecht - Haussperling - Heckenbraunelle - Kernbeisser - Kleiber - Kohlmeise - Rauchschwalbe - Ringeltaube - Rotkehlchen - Schwanzmeise - Singdrossel - Star - Stockenten - Zaunkönig -

Amsel, Turdus merula, Männchen und Weibchen.
Der Singvogel hält sich bei der Nahrungssuche oft auf dem Boden auf, hüpft gleichzeitig mit beiden Beinen, stelzt den Schwanz und läßt die Flügel hängen.

Bachstelze, motacilla alba
Der Sommervogel bewegt sich mit schnellen Trippelschritten und auffälligem Schwanzwippen und hält sich am Wasser und in offenen Landschaften auf.
Blaumeise, Parus caeruleus
Sie singt und ruft feiner als die Kohlmeise, turnt geschickt kopfunter hängend an dünnen Zweigen herum.
Buchfink, Fringilla coelebs, Männchen
Das singende Männchen sitzt meist hoch in Bäumen, zur Nahrungssuche kommt er runter auf den Boden.
Buchfink, Weibchen
Buchfinken machen kunstvolle Napfnester aus Moos, Gras, Wurzeln und Flechten, die außen oft mit Spinnweben durchflochten sind.
Buntspecht, Dendrocopos major, Männchen + Weibchen,
Er klettert mit Hilfe seines Stützschwanzes die Baumstämme hoch.
Eichelhäher, Garrulus glandarius
Er gehört zu den Rabenvögeln, futtert Früchte und Kleintiere sowie Jungvögel und nistet gut versteckt in Bäumen und großen Büschen.
Elster, Pica pica
Der Rabenvogel ist recht scheu, er frisst Insekten, Würmer, Schnecken, Aas, Abfall, Beeren, Eier, Jungvögel und Kleinsäuger. Sein Nest ist groß, überdacht und aus Reisig mit seitlichem Eingang, die Mulde ist mit Lehm oder feuchter Erde verfestigt. Alte Elsternester werden auch von anderen Vogelarten genutzt (Turmfalke, Waldeule etc.)
Gartenbaumläufer, Certhia brachydactyla
Er ist ein kleiner, schlanker Klettervogel mit einem Rindenmuster-Rücken und hat einen langen Stützschwanz sowie einen feinen gebogenen Schnabel. Er klettert an senkrechten Stämmen hoch und bewegt sich an der Unterseite waagerechter Äste. Futter aus den Rindenritzen : kleine Insekten und Spinnen.
Gimpel oder Dompfaff, Pyrrhula pyrrhula, Männchen
Der Dompfaff gehört zur Finken-Familie und ist kaum größer als ein Haussperling.
Gimpel- bzw. Dompfaff-Weibchen
Girlitz, Serinus serinus, Weibchen
Er ist der kleinste einheimische Finkenvogel. Stirn, Überaugenstreif, Kehle und Brust sind beim Männchen leuchtend gelb.
Sommergoldhähnchen, Regulus ignicapillus.
Mit nur 9 cm Länge ist er der kleinste heimische Vogel, er wiegt 5 Gramm, seine Flügelspannweite beträgt 15 cm. In Deutschland hält er sich von März bis Oktober im Wipfelbereich von Nadelbäumen auf und fällt nur durch seinen feinen hohen Gesang auf. Im Winter zieht er nach Süden.
Graureiher, Ardea cinerea
Sie stehen oft stundenlang ruhig im Seichtwasser oder auf einer Wiese, ruhen mit eingezogenem Kopf oder lauern geduldig mit ausgestrecktem Hals auf Beute. Diese besteht aus Fischen, Fröschen, Wühlmäusen, anderen Kleinsäugern, Reptilien und großen Insekten.
Grauspecht, Picus canus
Größere Spechte haben einen eigentümlichen, wellenförmigen Flug: nach einigen raschen Schlägen schließen sie ihre Flügel und lassen sich treiben. Sie klettern an Bäumen spiralförmig hoch und hängen kopfunter an den waagerechten Ästen.
Grünling, Carduelis chloris, Männchen und Weibchen
Diese Finkenart ist robust und dicklich, grün bis grüngrau und ernährt sich von Sämereien, Knospen, Blüten und Insekten. Manchmal nisten sie in Balkonkästen.
Grünspecht, Picus viridis
Er ähnelt dem Grauspecht, oben am Kopf ist er jedoch rot, im Gesicht schwarz gezeichnet, sein Rücken ist leuchtend grün. Aus dem Holz alter Bäume klopft er Insektenlarven heraus. Spechte hüpfen oft auf dem Boden und fressen mit ihrer klebrigen Zunge Ameisen .
Haussperling, Passer domesticus, Männchen/Weibchen
Oft bilden sich große Schlafgemeinschaften in Hecken, Alleen oder Anlagen.
Braunelle Heckenbraunelle, Prunella modularis
Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Wegen ihrer Färbung wird die unscheinbare Braunelle oft übersehen und trotz ihres langen spitzen Schnabels leicht mit dem Spatz verwechselt. Mehr...
Kernbeisser, Coccothraustes coccothraustes
Diese kräftige Finkenart sitzt meist hoch in den Bäumen. Nahrung : Sämereien, Knospen und Insekten, auch Steinobst-Kerne werden geknackt.
Kleiber, Sitta europaea
Der gedrungene Vogel hat einen kurzen Schwanz und einen kräftigen Schnabel. Er klettert an Baumstämmen rauf und runter und heißt Kleiber, weil er das Schlupfloch seines Nestes bis auf Körpergröße zuklebt.
Kohlmeise, Parus major
Diese größte einheimische Meise hat einen schwarzen Kopf mit weißen Wangen, oben ist sie grün bis graublau und hat einen schmalen weißen Streifen auf den Flügeln.
Rauchschwalbe, Hirundo rustica
Die Schwalbe ist ein geselliger Luftjäger, ihr Nest aus Lehm, Erde und Halmen baut sie schalenförmig im Inneren von Gebäuden.

Ringeltaube, Columba palumbus

Rotkehlchen, Erithacus rubecula
Diese Winzlinge mit den großen dunklen Augen und der typischen rot-orangen Farbe im Gesicht und auf der Brust sind überhaupt nicht scheu. Sie bauen Napfnester in Bodennähe. Mehr ...
Schwanzmeise, Aegithalos caudatus
Diese Meise hat einen hüpfenden Flug und baut ein kunstvolles eiförmiges Nest aus Moos, Flechten, Pflanzenwolle, Federn und Haaren in Astgabeln.
Singdrossel, Turdus philomelos
Die Drossel ist etwas kleiner und läuft aufrechter als die Amsel. Sie frißt auch Gehäuseschnecken, die sie auf einem Stein aufknackt.
Star im Frühjahr und im Herbst, Sturnus vulgaris
Im Spätsommer und Herbst fliegen die Stare in riesigen Schwärmen. Sie fressen Insekten, Schnecken, Würmern, Früchten und Beeren. Kleintiere werden aus den obersten Bodenschichten herausgebohrt.
Stockenten, Anas platyrhynchos
Die Ente ist halbzahm. Sie lebt von Wasserpflanzen und Kleintieren, die sie von der Wasseroberfläche und aus dem Seichtwasser holt.
Zaunkönig, Troglodytes troglodytes
Dieser rundliche Winzling hält seinen kurzen Schwanz meistens steil aufgerichtet. Die Weibchen bauen mehrere kugelförmige Moosnester dicht über dem Boden. Wenn sie halb fertig sind, suchen sie sich eines aus.

 

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© V. Welkerling, 2000 - 2008 - Stand: 27.01.2008 -